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Gesundheitskommunikation: Informieren oder das Feld überlassen?

  • vor 19 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit
Grafik mit der Überschrift „WER LIEFERT DIE ANTWORTEN?“ in grossen Buchstaben. Darunter ist eine Nahaufnahme von Händen auf einer Laptop-Tastatur zu sehen. Über dem Bild liegt eine stilisierte Suchleiste mit dem Begriff „Gesundheitstipps“ und einem Lupensymbol. Das Motiv symbolisiert die Online-Suche nach Gesundheitsinformationen.

Gesundheitstipps gibt es auf Social Media unzählige. Von fundiert bis fragwürdig ist alles dabei. Und oft sammeln gerade die lautesten Stimmen die grösste Reichweite.


Das ist kein Zufall. Es ist Ausdruck eines echten Bedürfnisses.

Menschen wollen ihre Gesundheit verstehen

Patient:innen möchten heute mehr wissen. Sie wollen Zusammenhänge verstehen. Sie möchten vorbeugen statt nur reagieren. Sie möchten lange gesund bleiben und übernehmen dafür Verantwortung.


Was tun sie?

Sie googeln Symptome. Sie lesen mit. Sie folgen Accounts, die vermeintlich einfache Antworten liefern. Sie suchen Orientierung. Und wenn diese Orientierung nicht von Fachpersonen kommt, kommt sie von anderen.


Warum Pseudo-Expert:innen sichtbar sind

Fragwürdige Gesundheitsaccounts sind nicht deshalb erfolgreich, weil sie besonders qualifiziert sind. Sie sind erfolgreich, weil sie präsent sind.


  • Sie erklären.

  • Sie vereinfachen.

  • Sie präsentieren Erfolgsgeschichten.

  • Sie sind regelmässig sichtbar.


Und genau das schafft Vertrauen, auch wenn der Inhalt fachlich problematisch ist.


Gesundheitskommunikation: Die stille Lücke

Viele Ärzt:innen, Therapeut:innen und Ernährungsberater:innen verfügen über enormes Wissen. Doch online bleiben sie oft zurückhaltend oder finden gar nicht statt.


Die Gründe sind nachvollziehbar:

  • fehlende Zeit,

  • Unsicherheit im Umgang mit Social Media,

  • Sorge vor rechtlichen Fragen,

  • der Wunsch, seriös zu wirken.


Doch während Fachpersonen zögern, besetzen andere die Bühne. Nicht mit mehr Kompetenz, sondern mit mehr Sichtbarkeit.


Social Media als Service

Vielleicht hilft ein Perspektivenwechsel.


Social Media ist keine Bühne zur Selbstdarstellung. Es kann ein Servicekanal sein.


Ein Ort für Einordnung von Trends, Klarstellung von Mythen, kurze, verständliche Erklärungen oder für Prävention und Aufklärung.


Viele Patient:innen würden Gesundheitsinformationen lieber von qualifizierten Fachpersonen erhalten. Von Menschen, die Verantwortung tragen und Zusammenhänge verstehen.


Die Frage ist nicht, ob Sie Influencer:in werden möchten.


Die Frage ist: Wollen Sie die Orientierung liefern, die Ihre Patient:innen ohnehin suchen?


Dabei geht es nicht darum, dass Online-Kommunikation eine Konsultation ersetzt. Sie ersetzt auch keine Diagnose.


Aber sie kann Fragen beantworten, zu bestimmten Themen sensibilisieren, beruhigen und Vertrauen aufbauen.


Parallel dazu kann sie Patient:innen über Veränderungen in der Praxis informieren und so Telefonanfragen reduzieren.


Wer online nicht stattfindet, überlässt die Deutungshoheit anderen.

Vielleicht ist das eigentliche Risiko nicht die Sichtbarkeit, sondern die Abwesenheit?


Eine Frage zum Schluss

Wenn Ihre Patient:innen heute nach „Gesundheitstipps“ suchen, finden sie dann Einordnung von Ihnen oder Meinungen von anderen?


Ich helfe Ihnen, Ihre Expertise auch online sichtbar zu machen.




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